BiotroNiS
Christoph Tondera
Hohe Straße 6
01069 Dresden


Tel.: +49 (0)351-4658 1033
https://biotronis.de

  • Linkedin
  • Kontrast
  • Website vergrößern
  • Website verkleinern
  • Druckansicht

BioSens Businessfrühstück

11. März, 2026

Biosens

Institut für Holztechnologie Dresden (IHD)

9:00 - 14:00 Uhr

Wissenschaftlicher Austausch zu nachhaltiger Elektronik, Biosensing & Smart Materials am IHD

BiotroNiS war gemeinsam mit OES – Organic Electronics Saxony erfreut, einen ganztägigen wissenschaftlichen Austausch am Institut für Holztechnologie Dresden (IHD) auszurichten. Die Veranstaltung brachte Forschende, Innovatorinnen und Innovatoren sowie Partner zusammen, die an der Schnittstelle von bio­basierten Elektroniken, nachhaltigen Materialien und fortschrittlichen Sensortechnologien arbeiten. Diese gemeinsame Initiative bot eine hervorragende Plattform für interdisziplinären Dialog und unterstrich die Stärke des sächsischen Innovationsökosystems.

Die Veranstaltung begann mit einleitenden Worten, die die Bedeutung institutionenübergreifender Zusammenarbeit und die wachsende Relevanz nachhaltiger und bioinspirierter Technologien hervorhoben. Mit Teilnehmenden aus Hochschulen, Forschungseinrichtungen und der Industrie bildete das Treffen den Rahmen für einen Tag intensiver wissenschaftlicher Diskussionen und Vernetzung.

Session 1 – Chair: Dr. Kathrin Harre

Die erste Session umfasste drei Beiträge, die komplementäre Perspektiven auf die Zukunft nachhaltiger und bio­basierter Elektronik boten.

Patrycja Suchorska‑Woźniak (Politechnika Wrocławska) eröffnete die Session mit Einblicken in aktuelle Entwicklungen der Gassensorik und den Übergang zu umweltbewussteren elektronischen Materialien. Ihr Beitrag hob das Potenzial biologisch abbaubarer und nanostrukturierter Systeme für die nächste Generation von Sensorsystemen hervor.

Anschließend sprachen Yvonne Joseph und Linus Stegbauer (TU Freiberg) über Nachhaltigkeitsherausforderungen in der Elektronikindustrie. Ihr Vortrag betonte sowohl die ökologischen Auswirkungen aktueller Produktionsprozesse als auch neue Strategien für einen verantwortungsvolleren Materialeinsatz.

Den Abschluss der Session bildete ein Beitrag von OES, der einen Überblick über Fördermöglichkeiten und Skalierungsstrategien für bio‑ und medizintechnisch basierte Elektronik gab. Diese Perspektive bot wertvolle Orientierung für Forschende, die Laborergebnisse in skalierbare Anwendungen überführen möchten — und spiegelte zugleich die enge Partnerschaft zwischen OES und BiotroNiS bei der Gestaltung dieser Veranstaltung wider.

Eine Networking‑ und Kaffeepause bot den Teilnehmenden Gelegenheit, ihre Gespräche in informeller Atmosphäre fortzuführen und mögliche Kooperationsfelder auszuloten.

Session 2 – Chair: Dr. Claudio Flores

Die zweite Session verlagerte den Fokus auf Biosensing, organische Schnittstellen und bioinspirierte Materialien.

Robert Strutt (Mimotype) präsentierte aktuelle Fortschritte bei optisch aktiven Proteinen (OAPs) und deren Potenzial für Biosensing‑Anwendungen in lebenden Systemen. Sein Beitrag zeigte, wie biologische Komponenten als hochsensitive und anpassungsfähige Sensorelemente gestaltet werden können.

Im Anschluss stellte Francesca Santoro (FZ Jülich) aktuelle Forschung zu organischen Materialien für neurohybride Schnittstellen vor. Ihr Vortrag unterstrich das Potenzial weicher, flexibler und biokompatibler Materialien, elektronische Systeme mit neuronalen Geweben zu verbinden — ein zentrales Zukunftsfeld der Bioelektronik.

Nach den Präsentationen tauschten sich die Teilnehmenden in einer weiteren Networking‑Runde aus und setzten den lebhaften wissenschaftlichen Dialog des Vormittags fort.

BioSens‑Projektüberblick

Das wissenschaftliche Programm wurde mit einem Überblick über das BioSens‑Projekt fortgesetzt, präsentiert von Hans Kleemann (IAPP – TU Dresden). Sein Vortrag bot einen umfassenden Einblick in aktuelle Projektaktivitäten, Forschungsziele und laufende Kooperationen innerhalb des Konsortiums. Die Präsentation verdeutlichte, wie das Projekt Expertise aus ganz Sachsen bündelt, um bio­basierte Sensortechnologien voranzubringen.

Geführte Tour am IHD

Am Nachmittag waren die Teilnehmenden zu einer Führung durch mehrere Forschungseinrichtungen des Instituts für Holztechnologie Dresden eingeladen. Die Tour umfasste:

  • Holzanatomie und Holzkunde
  • Sensortechnologien in Möbelsystemen
  • Das Brandlabor
  • Forschung zu Bauelementen und konstruktiven Materialien

Diese praxisnahen Einblicke boten eine einzigartige Gelegenheit, die Schnittstellen zwischen Holztechnologie, Materialwissenschaft und Sensorintegration zu erkunden — Bereiche, die eng mit den Zielen von BiotroNiS und OES verknüpft sind.

Abschluss

Wir danken allen Vortragenden, Mitwirkenden und Teilnehmenden herzlich für ihr Engagement und ihre Expertise. Ein besonderer Dank gilt OES für die enge Zusammenarbeit bei der Konzeption und Durchführung der Veranstaltung sowie dem Institut für Holztechnologie Dresden (IHD) für die großzügige Gastfreundschaft und den Zugang zu den beeindruckenden Forschungseinrichtungen.

Der Tag hat erneut gezeigt, wie interdisziplinäre Zusammenarbeit Innovationen in nachhaltiger Elektronik, Biosensing und Smart Materials beschleunigen kann. Wir freuen uns darauf, diesen Schwung mitzunehmen und unsere Partnerschaften in Sachsen weiter zu vertiefen.

Quelle: https://biotronis.de/mitteilung/BioSens_Businessfr%C3%BChst%C3%BCck

Kontaktieren Sie uns

Haben Sie Fragen zur BiotroNiS-Initiative, zu unseren Veranstaltungen oder Kooperations­möglichkeiten?
Dann kontaktieren Sie uns gerne:

Kontakt

Technische Universität DresdenLeibniz-Institut für Polymerforschung DresdenZentrum für angewandte Forschung & Technologie
Logo EULogo Freistaat Sachsen
Einwilligungen verwalten