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Cambridge–Dresden Bioelectronics Symposium 15 - 16 Juni 2026

15. Juni, 2026

Alles

Zentrum für Regenerative Therapien TU Dresden (CRTD) 

9:00 - 20:00 Uhr

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Am 15. und 16. Juni 2026 kamen rund 130 Forschende, Innovatorinnen und Innovatoren sowie Unternehmerinnen und Unternehmer in Dresden zum Cambridge–Dresden Bioelectronics Symposium 2026 zusammen. Nach zwei erfolgreichen Ausgaben in Cambridge setzte das Symposium seine Mission fort, wissenschaftlichen Austausch, internationale Vernetzung und interdisziplinäre Zusammenarbeit in einem der dynamischsten Forschungsfelder unserer Zeit zu fördern.

Organisiert unter Mitwirkung führender Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Dresden – darunter Prof. Carsten Werner und Prof. Ivan Minev vom Leibniz-Institut für Polymerforschung, Prof. Karl Leo von der Technischen Universität Dresden, Prof. Kathrin Harre und Prof. Katrin Salchert von der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden – sowie Prof. George Malliaras von der Universität Cambridge, brachte die Veranstaltung Expertinnen und Experten aus Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Start-ups und Industrie zusammen, um über die neuesten Fortschritte in der Bioelektronik und deren Weg in reale Anwendungen zu diskutieren.

Das wissenschaftliche Programm umfasste Keynote-Vorträge von vier international anerkannten Spitzenforschenden: Professor John A. Rogers (Northwestern University), Professor Eleni Stavrinidou (Linköping University), Professor Sahika Inal (KAUST) und Dr. Nicolas Vachicouras (Neurosoft Bioelectronics). Ihre Präsentationen beleuchteten aktuelle Entwicklungen in neuronalen Schnittstellen, Pflanzen-Bioelektronik, Biosensorik sowie der Überführung fortgeschrittener bioelektronischer Systeme in die klinische Praxis.

Im Verlauf des zweitägigen Programms stellten eingeladene Sprecherinnen und Sprecher sowie beitragende Forschende ihre neuesten Arbeiten zu Themen wie bioelektronischen Implantaten, regenerativen Biomaterialien, biohybriden lebenden Schnittstellen, neuromorphen Systemen, organischen Mischleitern, optoelektronischen Therapien und neuartigen Sensortechnologien vor. Die Vielfalt der Themen spiegelte den interdisziplinären Charakter der Bioelektronik wider, die Materialwissenschaft, Elektronik, Biologie, Medizin und datengetriebene Technologien verbindet, um neue Wege der Interaktion mit lebenden Systemen zu schaffen.

Ein wiederkehrendes Leitmotiv des Symposiums war die Translation: Wie lassen sich wissenschaftliche Entdeckungen in Technologien überführen, die Gesundheitsversorgung und Lebensqualität verbessern? Die Diskussionen beleuchteten sowohl Chancen als auch Herausforderungen bei der Überführung bioelektronischer Innovationen aus dem Labor in praktische Anwendungen – darunter implantierbare Medizinprodukte, fortgeschrittene Diagnostik, regenerative Therapien und intelligente Sensorsysteme.

Neben den wissenschaftlichen Sitzungen bot das Symposium Posterpräsentationen, Technologiedemonstrationen, Start-up-Pitches und gezielte Networking-Aktivitäten. Diese Formate eröffneten wertvolle Möglichkeiten für Teilnehmende aller Karrierestufen, Ideen auszutauschen, neue Kooperationen zu initiieren und Verbindungen über Disziplinen und Sektoren hinweg aufzubauen.

Die Veranstaltung zeigte zudem die besonderen Stärken Dresdens als wachsendes Zentrum für Bioelektronik und Medizintechnik. Mit seinem starken Ökosystem aus Halbleitertechnologien, Materialforschung, Biotechnologie und translationaler Medizin bietet Dresden ideale Voraussetzungen, um Innovationen an der Schnittstelle von Technologie und Lebenswissenschaften zu beschleunigen.

Vernetzung und Gemeinschaftsbildung bleiben zentrale Ziele der BiotroniS-Initiative, und das Symposium bot eine wichtige Plattform zur Stärkung internationaler Partnerschaften. Durch die Zusammenführung etablierter Führungspersönlichkeiten und aufstrebender Talente entstanden neue Kooperationsmöglichkeiten, die weit über die zwei Tage wissenschaftlicher Präsentationen hinausreichen.

Die Organisatorinnen und Organisatoren danken allen Vortragenden, Teilnehmenden, Partnern, Sponsoren und freiwilligen Helferinnen und Helfern, die zum Erfolg des Symposiums beigetragen haben. Besonderer Dank gilt der Wirtschaftsförderung Sachsen und Organic Electronics Saxony für ihre Unterstützung.

Während sich die Bioelektronik weiterentwickelt und ausdehnt, bleibt das Cambridge–Dresden Bioelectronics Symposium ein bedeutendes Forum, das Menschen, Ideen und Technologien miteinander verbindet. Die in Dresden angestoßenen Kooperationen und Diskussionen werden voraussichtlich zu zukünftigen wissenschaftlichen Fortschritten, Technologietransferaktivitäten und internationalen Partnerschaften beitragen.

Quelle: https://biotronis.de/mitteilung/Cambridge%E2%80%93Dresden_Bioelectronics_Symposium_15_-_16_Juni_2026

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